Die Gezeiten: Wie entstehen Ebbe und Flut?

Zweimal täglich sehen wir an der Küste das Wasser kommen und gehen. Wodurch wird dies Naturschauspiel verursacht? Also, das Ansteigen und Fallen des Wasserpegels wird durch die gegenseitige Massenanziehungskraft von Mond und Erde bewirkt. Die Anziehungskraft des Mondes bewirkt auf der ihm zugwandten Erdseite einen Wasserstau, die "Zenitflut". Auf der ihm abgewandten Seite bewirkt die dort stärkere Fliehkraft der Erde gleichzeitig die "Nadirflut"

schematische Darstellung: Gezeiten

Eigentlich müsste an jeder Stelle der Erde zweimal am Tag gleichzeitig Flut sein, weil sich die Erde einmal in 24 Stunden um die eigene Achse dreht. Weil der Mond aber um die Erde kreist, findet der Tidenwechsel (das Kommen und Gehen der Flut) nicht nach 12 Stunden statt, sondern nach 12 Stunden und 25 Minuten. Die Flut beginnt also jeden Tag 50 Minuten später.

Abendstimmug am Watt

In Ostfriesland beträgt der Unterschied des Wasserpegels zwischen Ebbe und Flut in der Regel zwei bis drei Meter.

Ostfriesische Orte

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