Ostfriesentee

Die Ostfriesen trinken Tee zu jeder Tageszeit, mindestens viermal täglich:
Morgens zum Frühstück, vormittags zum "Elführtje", zwischen 14 und 15 Uhr und abends nach dem Abendessen.

Doka - Tee

Zubereitung:

Die Porzellankanne wird gut mit heißem Wasser ausgespült und auf ein Teestöwke (Stövchen) gestellt. Dann wird der Tee hineingegeben.
Man rechnet pro Tasse einen Teelöffel einer ostfriesischen Teemischung und einen Teelöffel für die Teekanne. Darüber gießt man so viel kochendes Wasser, dass der Tee gut bedeckt ist und läßt dann den Tee 5 Minuten ziehen. Danach gießt man die Kanne mit kochendem Wasser voll. Bevor der Tee eingeschenkt wird, gibt man einen dicken Kluntje (Kandiszucker) in die Tasse und gießt den Tee darüber, so daß er knistert. Mit einem speziellen ostfriesischen Sahnelöffel gibt man etwas Sahne darauf, die wie ein "Wulkje" auf dem Tee liegt. Die waschechten Ostfriesen trinken den Tee ohne umzurühren. Das leicht bittere Aroma des Tees wird zum Schluss durch den sahnig-süßen Geschmack des Kluntjes abgerundet.

Bünting - Tee

Unwissende fragen sich bestimmt, wozu braucht der Ostfriese den Teelöffel? Es ist üblich, solange Tee nachzugießen, bis der Gast ein Zeichen setzt und als Mensch weniger Worte den Löffel in die Tasse legt.

Ostfriesische Orte

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